Freitag, 26. November 2010

"Gastmahl Italienisch" vom CV Mittleres Ruhrgebiet im Ömmes Hof, Herne

Bruschette zum Entrée

CV Mittleres Ruhrgebiet. Klein aber fein verlief das Slow-Food-Gatsmahl Italienisch im Ömmes Hof in Herne. Ob es an der Hektik der in diesen Tagen ausbrechenden Vorweihnachtsszeit lag, leider fanden nur 12 Slowfoodies und Freunde den Weg zum fünften Menü der Reihe über die Küche des Ruhrgebietes, die das Convivium Mittleres Ruhrgebiet im Rahmen der Europäischen Kulturhauptstadt RUHR.2010 veranstaltet. Somit sind die fünf Säulen der Ruhrgebietsküche „abgegessen“. Mit den Stammessen Rheinisch und Westfälisch wurden die historischen Wurzeln aufgezeigt, mit den Gastmahlen Polnisch, Türkisch und Italienisch die Einflüsse, die die Arbeitsimmigranten mitgebracht haben.
Der Ömmes Hof in Herne ist eines jener typischen italienischen Restaurants, die die Gastro-Szene im Ruhrgebiet prägen. Sie nehmen seit den 60er Jahren jenen Platz ein, der früher traditionell von den Lokalen mit deutscher bürgerlicher besetzt war. Andersherum ist in den verbliebenen deutschen Restaurants der Einfluss der italienischen Küche unübersehbar, sowohl bei den Gerichten und vor allem in der Art des Kochens.

Menü: Zum Vergrößern auf die Bilder klicken

Patron P. Albino Freda, der den Ömmes Hof seit 1988 betreibt und eigentlich aus Kalabrien stammt, hatte für das Gastmahl ein herbstliches, wärmendes Menü zusammengestellt. Zum Entrée gab es verschiedene Bruschette, geröstete Brotscheiben mit Tomaten, Schinken und Auberginen. Den ersten Gang bildete ein Risotto mit Steinpilzen, wie er in der Gegend um Rom gern gegessen wird. Zum Hauptgang gab es eine Spezialität aus dem Piemont: ein Ossobuco, löffelweich geschmort mit einer Orangensauce und hausgemachten Gnocchi, den kleinen Kartoffelklößchen, die sich so herrlich als Saucenträger eignen. Zum Nachtisch gab es ganz klassisch Pannacotta mit Früchten.
Bemerkenswert waren die Weine, die der Ömmes Hof im Angebot hatte. Das Ossobuco wurde perfekt von Barbera d’Alba des Bioweinguts Punset aus dem Jahr 2004 begleitet. Eine Entdeckung war auch ein sizilianischer Weißwein, ebenfalls Bio, aus der Rebsorte Cataratto, die auch gern für die Wermut-Herstellung benutzt wird. Der trockene Wein aus dem Jahr 2006 vom Weingut Bagliesi changierte in den verschiedensten Gemüse- und Frucht-Aromen.


Fröhliche Slowfoodies im Ömmes Hof

Gänseessen des Conviviums Essen im „Landhaus Höppeler“, Mülheim

Convivium Essen. Gute Stimmung herrschte beim Gänsemenu im „Landhaus Höppeler“ am Samstag, dem 20 November 2010, des im August dieses Jahres neugegründeten Slow Food Conviviums Essen.
17 Teilnehmer waren der Einladung der Conviviumsleitung gefolgt, darunter auch Slow Food-Interessierte. Gemeinsam wollten sie das Menu des Eurotoques-Chefkochs Peter Höppeler genießen.

Eurotoques ist eine Köchevereinigung, deren Mitglieder sich auf breiter Ebene für die Erhaltung natürlicher Produktion von Lebensmitteln und die damit verbundene Wahrung der Natur- und Kulturlandschaft, der Pflege heimischer Erzeugnisse und für die Entwicklung eines Verbraucherbewusstseins durch Verwendung natürlich produzierter Lebensmittel einsetzen. Ziele, die auch Slow Food verfolgt und deren Umsetzung an diesem Abend erlebt werden konnte.
Nach einem Aperitif mit einem Apfel-Cidre von Streuobstwiesen vom Niederrhein wurde am Tisch zum „Gruß aus der Küche“ Platz genommen. Peter Höppeler legt Wert darauf, nur frische, regionale und natürlich produzierte Lebensmittel zu verarbeiten. Fleisch und Gemüse bezieht er ausschließlich von Bio-Betrieben. Danach wurde das viergängige Gänsemenu serviert:

• Maronensüppchen mit einem Gänseleber-Apfelspieß
• Baumkuchen von der Gänseleber mit Feldsalat und eingelegten Balsamicozwetschgen
• Brust und Keule von der Landgans auf Holunderbeerensauce mit gefülltem Kloß, Rotkohl und Apfel-Chili-Kompott
• Apfeltarte mit hausgemachtem Vanille-Orangeneis

Anregende Gespräche, fröhliche Gäste, eine offene und kritische Diskussion zum Menu, wobei das Preis-Leistungsverhältnis die Zustimmung aller Teilnehmer fand, machten diesen Abend insgesamt zu einem genussvollen Erlebnis. Schade nur, dass der Hausherr, Herr Höppeler nicht die Zeit fand, die Slow Food-Gäste persönlich zu begrüßen und einige Worte zu den eingesetzten Produkten und zu den Eurotoques zu erläutern. Es gab viel an diesem Abend zu tun und der Slow Food-Tisch war nicht der einzige vollbesetzte Tisch.
Einhellig und gemeinsam waren die Teilnehmer an diesem „ersten Jahresabschlussessen“ des Conviviums Essen“ der Meinung, dass es solch ein Treffen im nächsten Jahr wiedergeben sollte. Freuen wir uns drauf.

Mittwoch, 17. November 2010

Erinnerung: "Gastmahl Italienisch" im Ömmes Hof, Herne

Am Donnerstag, den 25. November, findet das „Gastmahl Italienisch“ im Rahmen einer Menüreihe zur Kulturhauptstadt RUHR.2010 statt, die Slow Mittleres Ruhrgebiet veranstaltet. Die Anmeldefrist wurde bis zum 22. November verlängert. Die Veranstaltung ist öffentlich.
Anmeldung hier.

Sonntag, 7. November 2010

Einladung: "Gastmahl Italienisch" im Ömmes Hof, Herne

Convivium Mittleres Ruhrgebiet. Nachdem Slow Food – Mittleres Ruhrgebiet in den vergangenen Monaten in einer RUHR.2010-Menüreihe zur Ruhrgebietsküche die westfälische, polnische, türkische und rheinische Küche dargestellt hat, findet am Donnerstag, 25. November, mit dem „Gastmahl Italienisch“ die letzte Veranstaltung der Reihe statt.

Ausrichter ist der „Ömmes Hof“ in Herne, ein typisches italienisches Restaurant im Ruhrgebiet. Seit 1988 präsentiert P. Albino Freda hier italienische Küche auf beachtlichem Niveau, wie sie im Ruhrgebiet üblich ist. Verwurzelt in den regionalen Kochtraditionen Italiens, gehen die Gerichte auf die kulinarischen Wünsche der Menschen in unserer Industrieregion ein. Für das „Gastmahl Italienisch“ hat er ein herbstliches Menü zusammengestellt.

Das Menü:
Dreierlei Bruschetta
Risotto mit Steinpilzen
Ossobuco mit hausgemachten Gnocchi
Panna Cotta
Preis: 25 Euro
Zusätzlich freut sich SLOW FOOD über einen Beitrag von 2 Euro für die Organisation des Abends.
Anmeldung bis zum 20. November hier.

Gastmahl Italienisch
Donnerstag, 25. November 2010, 19.30 Uhr
Ömmes Hof
Bochumer Straße 211
44625 Herne
http://www.af-ristorante.de/

Mittwoch, 3. November 2010

Offener Brief an Nelson Müller

Manfred Weniger, der Leiter des Slow Food Conviviums Essen, hat folgenden Offenen Brief an Nelson Müller vom Restaurant "Schote" in Essen geschickt.

Sehr geehrter Herr Müller,

mit Interesse habe ich Ihre wiederholten Äußerungen zu Produkten, einheimischen Produkten und zur Qualität von Produkten zur Kenntnis genommen. Im Rahmen der vielfältigen Veranstaltungen von „ESSEN GENIESSEN e.V.“ haben Sie es durch regionale Menu-Bestandteile unterstreichen wollen.
Im aktuellen „Restaurantkarussel“-Heft lese ich, dass von Ihnen in Ihrem Menu das Gericht „Bad Bentheimer Milchferkel mit Saubohnen …“ angeboten wird.
Bitte haben Verständnis, dass bei mir sofort die Assoziation zum „Bunten Bentheimer Weide-schwein“ gedanklich hergestellt ist. Ein Schwein, welches in der „Roten Liste der G-E-H“ immer noch als gefährdet bezeichnet wird, das Mitglied der „Arche des Geschmacks“ von Slow Food e.V. ist. Beide Organisationen sind der Überzeugung, dass man dieses Schwein unbedingt erhalten muss und dass der Weg über das „Aufessen“ geht. Nur so gibt es für die Züchter und Produzenten einen Sinn für die Züchtung. Dass der Geschmack dieser Rasse obendrein vorzüglich ist, gibt Hoffnung, dass diese alte Haustierrasse, das Schwein der Bergarbeiterfrauen im Ruhrgebiet in den 20er-Jahren des vorigen Jahrhunderts, tatsächlich gerettet werden kann. Insofern macht es viel Sinn, das Fleisch dieses Schweines in der Gastronomie zu verarbeiten.
Allerdings frage ich mich und vor allem Sie, was ein „Milchferkel“ sein soll?
Egal bei welcher Schweinerasse, Ferkel säugen ca. 6 -10 Wochen bei der Sau, ab der 2. Lebenswoche beginnt man mit dem Zufüttern, damit die Ferkel mit dem Absetzen ein Gewicht von ca. 25 kg erreichen – wohlgemerkt Lebendgewicht, nicht Schlachtgewicht.
Es ist nach meiner Kenntnis eigentlich unüblich, Ferkel mit dem Absetzen zu schlachten – dieses gibt es zwar bei Schaf- und Ziegenlämmern ( Milchlämmer ) und Kälbern ( Saugkälber ) – aber hier liegt das Gewicht dann höher und die Säugezeit ist länger.
„Milchferkel“ wären also Ferkel, die direkt nach dem Absetzen von der Muttersau geschlachtet werden würden. Wie gesagt, das wäre völlig neu für mich.
Die Bezeichnung „Bad Bentheimer Milchferkel“ ist für mich auch aus züchterisch-haltungstechnischer Sicht nicht richtig.
Nach Auskunft von Herrn Helge Thoelen, 1. Vorsitzender des „Vereins zur Erhaltung des Bunten Bentheimer Schweines“ und Geschäftsführer der „ZV NORDSCHWEIN e.V.“ gibt es bei den „Bunten Bentheimer Schweinen“ zwar unterschiedliche Rassebegriffe, wie „Bentheimer Landschwein, Bentheimer Weideschwein, Swatbunte etc.“. Gemeint ist aber immer die im Zuchtbuch eingetragene, auf Grund genetischer Abstammungen sowie kontrollierter Zucht geführte Rasse des „Bunten Bentheimer Schweines“.
Somit kann z.B. ein „Bad Bentheimer Schwein“ irgendein Schwein sein, dass in der Stadt Bad Bentheim gehalten und gemästet wurde – allerdings ohne jeglichen Bezug zum „Bunten Bentheimer Schwein“.
Festzustellen ist, dass es ein „Bad Bentheimer Schwein“ nicht gibt, d.h. ein solches Schwein würde in keinem Zuchtbuch der Welt zu finden sein. Damit gibt es auch keine Produkte vom „Bad Bentheimer Schwein“ (mit und ohne Milch).
Was kann also „Bad Bentheimer Milchferkel“ sein? Ich würde bei meinen Kenntnissen aus dem Zucht-Nutztierbereich auf folgenden „Herkunftsnachweis“ kommen:
Ein Schwein jüngeren Alters der Rasse X, das bis zur Schlachtung mit Milch gefüttert wurde. Ein „Buntes Bentheimer Schwein“ wird daraus aber nicht.
Natürlich – und das muss man leider feststellen – gibt es mit der Diskussion um das „Bunte Bentheimer Schwein“ mittlerweile Trittbrettfahrerei, die den guten Namen mit gebrauchen wollen. Und sei es durch eine willkürliche Namensgebung, die eben zu der oben genannten Assoziation führt, die falsch ist.
Ich möchte Sie bitten, mit Ihren Lieferanten zu klären, um was für ein Produkt es sich bei dem von Ihnen angebotenen „Bad Bentheimer Milchferkel“ handelt, was für eine Rasse es ist, von wem es kommt, wie es aufgezogen ist.
Es würde mich freuen, wenn Sie mich darüber informieren könnten, aber vor allem auch Ihre Gäste. Damit diese erhalten, was Sie vielleicht mit dem Begriff „Bentheimer“ erwarten.

Mit freundlichen Grüßen
Manfred Weniger
Conviviumsleiter
Slow Food Convivium Essen

Zur Erläuterung:
Milchlamm, Milchkalb – hier gibt es im Lebensmittelrecht klar definierte Begriffe und Inhalte. Das Wesentliche und Bestimmende: Dieses sind Tiere, die nichts anderes als Muttermilch bekommen haben. Sie können, da sie eine gewisse Größe erreichen, als solche auch vermarktet werden. In Ableitung dieses o. g. Begriffe bedeutet dieses, dass ein Milchferkel ausschließlich von der Muttermilch der Sau ernährt wird.
Das Geburtsgewicht eines Ferkels beträgt ca. 1 – 1,5 kg. Diese Ferkel (jetzt sind es noch “ech-te“ Milchferkel) werden ab der 2. Lebenswoche neben der Muttermilch mit Ferkelfutter gefüttert. Nach dieser einen Woche „Muttermilch“ haben sie nur wenig an Gewicht zugenommen, können also nicht vermarktet werden.
Nach 4 - 5 Wochen werden die Ferkel mit einem Gewicht von ca. 7,5 kg von der Muttersau getrennt (abgesetzt, Absatzferkel). Sie kommen dann in einen speziellen Aufzuchtstall, in dem sie bis zu einem Gewicht von 25 kg Lebendgewicht, nicht Schlachtgewicht (ca. 11. – 12. Lebenswoche) gehalten wer-den. Das sind dann die „normalen“ Spanferkel, die wir erhalten.
Bleibt man in der Systematik des Lebensmittelrechts – Vergleich zu Lamm/Kalb – gibt es keine „ech-ten“ Milchferkel im Verkauf. Es scheint aber gängige Praxis zu sein, junge Ferkel, die bereits Fertigfutter erhalten, aber noch parallel gesäugt werden (s. o.) – aus meiner Sicht irreführend – als Milchferkel zu bezeichnen.
Absatzferkel sind definiert als abgesetzte Ferkel bis zum Alter von 10 Wochen. Das Durchschnittsgewicht der Ferkel einer Gruppe Absatzferkel muss mindestens 5 kg betragen. Bei neu zusammen-gesetzten Gruppen darf das Gewicht der einzelnen Tiere um höchstens 20 Prozent vom Durchschnittsgewicht der Absatzferkel der Gruppe abweichen.
Ferkel, die nicht zur Zucht bestimmt sind, werden mit ca. 25-30 kg Lebendgewicht zur Mast aufgestallt. Für die Mast von 25 auf 110 kg Lebendgewicht (das „Normalgewicht“ für die Schlachtung“) werden in der Massenhaltung drei - vier Monate gebraucht. Die Tageszunahmen liegen zwischen 650 und 750 Gramm. Je kg Gewichtszuwachs werden etwa 3 kg Futter benötigt.

Mittwoch, 27. Oktober 2010

Bremen: SlowFisch 2010 - Entdecken, Genießen, Bewahren

Convivium Essen. Vom 5. bis zuim 7.11.2010 findet in Bremen die Messe SlowFisch statt. Karpfen, Saibling, Bachforelle – Fische aus deutschen Gewässern stehen im Mittelpunkt der diesjährigen SlowFisch 2010. Erstmalig werden dazu im SlowFisch-Restaurant in Kooperation mit Fischereiverbänden, regionalen Züchtern und Teichwirten heimische Fischarten wie Saibling, Bachforelle, europäischer Wels oder Karpfen serviert.
Informationen: http://www.slowfisch-bremen.de/
Darüber hinaus lädt das Bremer Convivium am 06. 11. 2010 a 19.00 Uhr ein, den Tag in geselliger Runde in ihrem neuen Slow Food Domizil ausklingen zu lassen.

Bremer Presseclub, Waldemar-Koch-Haus, Schnoor 27/28, 28195 Bremen

Die Wirtin, Frau Schäfer wird ein Regionales Bremer Slow Food Schnecken Buffet vorbereiten:
- Bremer Stubenkücken - Heimische Fische warm und kalt zubereitet - Käseplatte aus der Region. Kosten: 16,- €/Person (zzgl. Getränke)
Anmeldung: Bis 02.11.2010 per Mail mit Angabe der Personenzahl an michael.heise@slowfood.de

Einladung: Schneckentreff "Arche des Geschmacks"

Convivium Essen. Martina Hasewinkel, Mitglied der Arche-Kommission von Slow Food und dort auch zuständig für Arche-Projekte in NRW, wird an diesem Abend Diskussionsgast im CV Essen sein. In der Diskussion soll u. a. erläutert werden, was die „Arche des Geschmacks“ ist, was sie für Slow Food bedeutet, wie sich Convivien einbringen können, wie es damit international aussieht und ob es Projekte gibt, die wir als Convivium unterstützen bzw. initiieren können.
Mitglieder des CV Essen haben sich bereit erklärt, ein kleines Mahl mit Arche-Produkten vorzubereiten. Darüber hinaus wird es die Möglichkeit der Verkostung von ausgewählten „Presidio“-Produkten, direkt mitgebacht vom Salone del Gusto 2010, geben.
Der Kostenbeitrag beträgt für Mitglieder 15,- € (ohne Getränke) und für Nichtmitglieder 17,- €.

10. 11. 2010, 19.30 Uhr. Schneckentisch in der kochBar-essBar, Welterbe Zollverein, Schacht XII, Halle 12, Gelsenkirchener Str. 181, 45309 Essen

Für diesen Schneckentisch ist eine Anmeldung wegen der Essens-Planung notwendig. Anmeldung hier

Einladung: Gans und gar - Großes Gänseessen

Convivium Essen. Zum ersten Mal in diesem Jahr – vielleicht wird eine Tradition daraus.
Im November, wenn die Gänse schlachtreif sind, möchten wir uns von der Familie Höppeler und ihren Mitarbeitern im „Landhaus Höppeler“ (Mülheim Mintard) mit einem Gänsemenu verwöhnen lassen. Es gibt ein viergängiges Menu von der Gans – wir können uns darauf freuen!
20.11.2010
Ort: Landhaus Höppeler, August-Thyssen-Straße 123, 45481 Mülheim (Ruhr)
Anmeldung hier
Der Kostenbeitrag beträgt für Mitglieder 38,- € (ohne Getränke) und für Nichtmitglieder 40,- €
Veranstalter: Convivium Essen

Einladung: Schneckentreff "Terra Madre"

Convivium Essen. Dieser Schneckentreff setzt sich mit "Terra Madre" auseinander.
08. 12. 2010, 19.30 Uhr. Schneckentisch in der kochBar-essBar, Welterbe Zollverein, Schacht XII, Halle 12, Gelsenkirchener Str. 181, 45309 Essen
Anmeldung hier.
Veranstalter: Convivium Essen

Einladung: Kochklub "Slow Cooker"

Convivium Essen. Wir starten am Samstag, den 11. Dezember, mit unserem Projekt „Kochklub“. Es wird kein Kochseminar, kein Kochkurs sein. Im Mittelpunkt steht dabei das gemeinsame Kochen und das gemeinsame Essen. Im wahrsten Sinne des Wortes ein Convivium, eine Tafelrunde. Es ist für uns Neuland – wir können hier gemeinsam lernen und Erfahrungen für weitere gemeinsame Tafelrunden sammeln.

Geplant ist ein jahreszeitliches Dreigang-Menu „Wildes aus Essen“
• Maronensuppe mit Einlage aus geräucherter Entenbrust und Zimt-Chili-Croutons
• Wildbraten mit jahreszeitlichem Gemüse
• Lebkuchenparfait mit eingelegten Zwetschgen

Die Teilnehmerzahl für dieses erste gemeinsame Kochen ist auf 12 Teilnehmerinnen/Teilnehmer begrenzt – jede/r Teilnehmerin/Teilnehmer darf eine weitere Person zum gemeinsamen Essen einladen. Der vorkalkulierte Beitrag pro Teilnehmerin/Teilnehmer (pro Mitkocher und pro Gast) beträgt einschließlich Materialkosten, Unterstützung durch die kochBar-essBar und Slow Food-Spende 30,- € pro Person für Mitglieder, 32,- € pro Person für Nichtmitglieder.

Für den Kochklub ist eine Anmeldung notwendig. Bitte melden Sie sich hier an.
Kontakt/Information: Ute Hinz, essen@slowfood.de
Veranstalter: Convivium Essen

11. 12. 2010, 16.00 Uhr, kochBar-essBar, Welterbe Zollverein, Schacht XII, Halle 12, Gelsenkirchener Str. 181, 45309 Essen

„Sauerkraut selber einpotten“

Convivium Essen. Der 27. November gehört den Kohlköpfen. Nach einem interessanten Vortrag über die Kreuzblütler geht´s an die Arbeit: Es wird geschnibbelt, gehobelt und gestampft. Nach getaner Arbeit genießen wir gemeinsam ein leckeres Eintopfgericht, das traditionell auf Uromas Herd in der Pottkammer zubereitet wird. Und wer will und kann, kann ein Kräuterschnäpschen dazu trinken ...
Wichtig: Bringen Sie bitte Ihren Sauerkraut-Topf mit – ob groß, ob klein ist Ihre Entscheidung.

Kosten: 23,- €/Person zuzgl. 6,- € Lebensmittelumlage
27. 11 . 2010, 16.00 Uhr.
Ort: Appelbongert Un-Kraut, Dämmerwalder Straße 44, 46514 Schermbeck-Dämmerwald
Anmeldung: Jutta Becker-Ufermann (Appelbongert) – mit Hinweis auf das Slow Food Convivium Essen, Tel. 02865/10457, Fax 02865/10458; un-kraut@appelbongert.de

Ausflugstipp:
Am Wochenende 06./07.11.2010 findet in Raesfeld der große, historische „Kappesmarkt“ statt. An bei
den Tagen gibt es ein breit gefächertes Angebot. Kappes- und Gemüseverkauf – Kappesinformations
straße – Kappes-, Kohl- und Krautregionen aus dem In- und Ausland …

Mittwoch, 20. Oktober 2010

Einladung: Besichtigung und Verkostung auf dem Neuland-Bauernhof Eckei Fröndenberg

Convivium Dortmund. Am Dienstag, den 2. November 2010, findet ab 18 Uhr eine Führung durch Hof und Ställe des Neuland-Bauertnhofs Eckei in Fröndebrg statt.
Danach erfolgt eine Verkostung der Produkte mit Fingerfood der Fleischerei Bachstein Fingerfood (Mettendchen, Frikadellen, Schnitzel etc.). Brot und alkoholfreie Getränke werden von Frau Eckei besorgt.

Seit 1998 wird der Hof nach Neuland-Richtlinien betrieben. Die Familie Eckei ist jetzt in 5. Generation tätig. Der Hof hat u.a. Rinder, Schweine und Hühner. Hauptabnehmer ist die Neuland-Fleischerei Bachstein, Berghofer Strasse 131, 44269 Dortmund (0231/481388).
Neuland bedeutet Verzicht auf industriell hergestellte Futtermischungen, auf Antibiotika zur Leistungsförderung, auf Gülle und Klärschlamm. Die Ställe haben Stroheinstreu, keine Spaltenböden, es gibt Auslauf für die Schweine und Weidegang für die Kühe.

Die Kosten betragen 17,50 € pro Person.

Bitte melden Sie sich bei mir per e-mail unter welkoborsky.dorstfeld@gmx.de bis spätestens Mittwoch, den 27. Oktober 2010 an.

Neuland-Bauernhof Eckei
Ostbürener Strasse 120/Ecke Querweg
58730 Fröndenberg
02378/2999
die6eckeis@hotmail.de

Fernsehtipp: ARD-Themenwoche "Essen ist Leben"

Caren Miosga, Tim Mälzer und Ranga Yogeshwar
 posieren für eine gute Sache
Bild: ARD/Sebastian Hänel

Convivium Mittleres Ruhrgebiet. Vom 23. bis zum 29. Oktober berichtet die ARD in zahlreichen Sendungen in Fernsehen und Radio über die Themen Ernährung und Hunger. Die Themenpalette ARD-Themenwoche "Essen ist Leben" reicht vom Hunger in der Welt bis zur Frage: Wie ernähre ich mich richtig? Die Woche thematisiert Übergewicht bei Kindern genauso wie fairen Handel, Nachhaltigkeit und ökologische Landwirtschaft. Eine Übersicht über die Sendungen und ein Forum zum diskutieren finden Sie hier.

Bereits heute Abend um 32.30 läuft im ersten die Dokumentation „Frisch auf den Müll“, die sich mit der globalen Lebensmittelverschwendung auseinandersetzt. Infos finden Sie hier.

Freitag, 15. Oktober 2010

Slow Food präsentierte sich auf den „Genusstagen“ in Essen

Slow-Food-Stand auf den "Genusstagen"

Convivium Essen. Zahlreiche Besucher besuchten die „1. Genusstage“ am Samstag, 9.10. und Sonntag 10.10.2010, in Essen auf der Zeche Zollverein. 29 Aussteller präsentierten sich mit einer Vielzahl und Breite von leckeren Produkten. "Gut, sauber und fair" war die Parole!
Handgeschöpfte Schokolade verführte die Besucher, Marmelademanufakturen boten wohlschmeckende Erzeugnisse an. Schinken- und Wurstproduzenten lockten mit ihren Produkten, kaum einer konnte da Nein sagen. Griechisches biologisch zertifiziertes Öl wurde von den Kunden gerne probiert und gekauft. Balsamico und Aperitif-Essige luden zum Kosten ein. Ein Genuss!
Gewürze verströmten einen verlockenden Duft. Handgemachte Pralinen riefen: „Nimm mich mit“! Bei der Eismanufaktur standen die Genießer Schlange um die leckeren Kreationen zu kaufen. Kennen Sie Apfel-Zimt-Eis?? Nein?? Dann sollten Sie das unbedingt einmal probieren.
Der Lipper-Hof bot genfreie Milch und Rohkäse an. Spirituosen und vieles mehr wurde angeboten und probiert und verkauft. Der NABU verkaufte sortenreinen, gesunden Apfelsaft. Das war ein Genuss! Am Bauernstand gab es frisches Obst, Gemüse und Brot von Bauern aus der Nähe. Es wurde über Bauern, Hofläden und Bauernhofcafes in NRW informiert.

Convivienleiter Manfred Weniger (Essen) und Udo Strauch (Mittleres Ruhrgebiet)

Gemeinsam mit den Slow Food Convivien Essen, Mittleres Ruhrgebiet , präsentierte sich Slowfood mit einem gut platzierten Stand. Die Standbesatzung hatte viel zu tun. Viele Fragen standen im Raum.
Wer ist Slow Food? Welche Ziele verfolgt Slow Food? All das, und vieles mehr wurde gefragt. Die Stand-Crew gab gerne kompetent Auskunft. Das angebotene Info-Material wurde gerne vom interessierten Publikum angenommen.

Arche-Produkt "Burger Brezel"

Mit an Bord war das Slow Food Arche Produkt „Burger Brezel“ von der Bäckerei Hösterey, Wuppertal. Ein Bestandteil der „Bergischen Kaffeetafel“. Es gibt leider nur noch 2 Bäckereien, die diese leckeren handgemachten Brezeln herstellen.

Fazit: Viele zufriedene Besucher. Wir freuen uns auf die nächste Ausstellung.
Jürgen Brinkmann

Rückblick: "Stammessen Rheinisch"

Ruhe vor dem Sturm

Convivium Mittleres Ruhrgebiet. Letzten Freitag fand im Landhaus Höppeler in Mülheim-Mintard das „Stammessen Rheinisch“ statt, eine Veranstaltung, die Slow Food Mittleres Ruhrgebiet im Rahmen einer Menüreihe über die Ruhrgebietsküche für die Kulturhauptstadt RUHR.2010 organisert hatte. Zwanzig Slowfoodies und fast noch einmal so viele Stammgäste vom Landhaus Höppeler hatten sich eingefunden, neugierig, wie Peter Höppeler die rheinische Küche interpretierte.

Aperitif auf dem Sofa: Cidre von Van Nahmen

Die Zutaten kamen vorwiegend von Genusshandwerker aus der Region, das Fleisch von Thönes in Wachtendonk, der Fisch von Noll in Schermbeck, die Weinbergschnecken von der Grafschafter Schneckenzucht in Moers, Der Cidre zum Aperitif von Van Nahmen in Hamminkeln.

Bei den Gerichten schieden sich die Geister – kein Wunder, jeder Slowfoodie ist ein Geschmacksindividualist, der mit ausgeprägtem Bewusstsein ans Essen geht.

Positiv aufgenommen wurde der Matjessalat, der als Amuse gueule gereicht wurde.

Ebenso der erste Gang, ein Schneckenrahmsüppchen mit Wurzelgemüse und Schnecken auf Ackergemüse. Weinbergschnecken gehören historisch nicht in die niederrheinische Küche, aber die Grafschafter Schneckenzucht hat als erster Betrieb seiner Art in NRW eine neue kulinarische Tradition begründet, die es zu unterstützen gilt.

Ganz traditionell in der niederrheinischen Küche ist jedoch der Rheinaal. Peter Höppeler hatte ihn zu eine Komposition aus zwei Komponenten verarbeitet: Mousse und Terrine mit Meerrettichsauce und Reibeküchlein. Während die Mousse von vielen Gästen als recht beliebig empfunden wurde, fand die Terrine allgemeinen Anklang, dass sie den Geschmack des Aals deutlich zum Ausdruck brachte.

Für großen Diskussionsstoff sorgte der Sauerbraten zum Hauptgang, den Peter Höppeler mit Apfelmus, Rotkohl und Kartoffelkloß servierte. Manchem war die Sauce zu stark reduziert oder der Rotkohl zu kräftig abgeschmeckt, was den Gewohnheiten widersprach. Das war Fleisch war recht hart und keineswegs löffelweich geschmort, doch das schien von Teller zu Teller zu variieren, ebenfalls die Verteilung der Rosinen in der Sauce, die einen Sauerbraten zum „Rheinischen“ Sauerbraten machen.

Äußerst schmackhaft war das Dessert, eine Schokoladenkreation nach Art einer Linzer Torte mit Birnenmousse. In dem Küchlein ein Stück „Steinkohle“, wie es fantasievoll benannt war, mochte vielleicht schwerfallen – geschmeckt hat es ganz wunderbar.

Reges Interesse am "Stammessen Rheinisch"

Mittwoch, 13. Oktober 2010

Einladung zum "Club of Slow" am Samstag, den 23. 10. ab 19 Uhr

Convivium Mittleres Ruhrgebiet. Die Auftaktveranstaltung des Club of Slow im letzten Monat fand offensichtlich bei allen gezählten 52 Teilnehmern großen Anklang: Kommunikation und Cocktails, entspannte Atmosphäre und gutes Essen, ein buntes Publikum und überraschende Verkostungsangebote der Gäste machten den 1.Teil unserer Geschmacksrevolution zu einer kultig-kultivierten Form der Abendgestaltung. Manche blieben sogar bis in die frühen Morgenstunden…
Danke für die tolle Resonanz und den großen Zuspruch: Das macht mordmäßig Appetit auf den 2.Teil.

Nur findet im Oktober der Club of Slow ausnahmsweise am 23.10. statt, und nicht am 3.Samstag des Monats. Sorry an die, die es trifft und so nicht können: Im November werden wir wieder planmäßig am Start sein.

In der G•Bar der G Data-Academy an der Königsallee 178 in Bochum wird das Thema Mixed Drinks und Cocktails auch dieses Mal die zentrale Rolle spielen. Nunmehr wird der Kreis unserer Basisspirituosen um den mexikanischen Tequila erweitert. Sunrise und Margarita gesellen sich damit zu Whisky Sour, Gin Fizz, Pina Colada usw.
Natürlich stellen wir den richtigen Tequila vor: 100%ig aus der Blauen Agave Tequilana Weber und aus klassischer, handwerklicher Herstellung. Das kernige Destillat mit seinem eigentümlichen Geschmack erscheint da in einem ganz anderen Licht, ob als reiner Blanco, ausgeruhter Reposado oder fassbetonter Anejo.

Welcome to the Club of Slow!

23.10.2010, 19 Uhr, G-Bar der Ga Data Academy, Bochum, Königsallee 178

Montag, 27. September 2010

Slow Food unterstützt den "Genussmarkt 2010" auf Zollverein im Oktober

Die "Burger-Brezel": Slow Food präsentiert
den neusten Passagier der "Arche des Geschmacks"
Foto: Slow Food

Im Rahmen der Aktion "Köstliches Deutschland – Geschmackstage 2010", die das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz zusammen mit Fernsehkoch Johann Lafer veranstaltet, findet am 9. und 10. Oktober in Halle 12 des Welterbes Zollverein in Essen zum ersten Mal ein „Genussmarkt“ statt. 30 Aussteller präsentieren Qualitätsprodukte mit authentischem Charakter (regional, saisonal), die auf traditionelle handwerkliche Weise hergestellt werden. Dabei ist die ökologische und nachhaltige Produktion und Herstellung sowie ästhetische Qualität Voraussetzung.

„Wir möchten einen genussvollen Ess- und Lebensstil in den Besuchern wecken“ und der Esskultur, mit ihrer Geselligkeit sowie der Freude an Qualitätsprodukten und der Wertschätzung handwerklicher Lebensmittelerzeugung eine dauerhafte jährliche Plattform geben, sagen die beiden Initiatorinnen Stephanie Streit-Boudon und Sonja Beselin. Das Slow Food Convivium Essen unterstützt den „Genussmarkt 2010“ und kann u.a. die vor kurzem als 29. Passagier in die „Arche des Geschmacks“ aufgenommene „Burger Brezel“ präsentieren. Auch die CVs Dortmund und Mittleres Ruhrgebeit werden präsent sein.

Neben dem Genussmarkt bietet die auf Zollverein/Halle 12 ansässige Gastronomie „kochBar essBar“ ein passendes Rahmenprogramm. Die „essBar“ lädt die Besucher ein, die Produkte der Aussteller direkt zu probieren. Auf der Speisen- und Getränkekarte findet sich eine Vielfalt an Gaumenfreuden. In der „kochBar“ kochen Aussteller live vor den Gästen und zeigen ihnen, wie sie ganz einfach zu Hause für Gaumenfreuden sorgen können.

Verbraucherministerin Ilse Aigner

Am 9.10. findet zudem die zentrale Abschlussveranstaltung der „Geschmackstage“ im „GOP Varieté Essen“ statt. Angesagt haben sich Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner und Johann Lafer.

SlowFisch 2010 - Entdecken, Genießen, Bewahren/Bremen

Convivium Essen. Karpfen, Saibling, Bachforelle – Fische aus deutschen Gewässern stehen vom 21. bis zum 25.10.2010 im Mittelpunkt der SlowFisch 2010. Die Veranstaltung findet zum dritten Mal in der Messe Bremen für bewusste Genießer statt. Die SlowFisch wird in Zusammenarbeit mit der Vereinigung Slow Food veranstaltet, die sich die Förderung verantwortungsbewusster Fischerei und Landwirtschaft, eine artgerechte Viehzucht, den Erhalt des traditionellen Lebensmittelhandwerks und die Bewahrung der regionalen Geschmacksvielfalt auf die Fahnen geschrieben hat.
Informationen: http://www.slowfisch-bremen.de/

Salone del Gusto/Turin

Convivium Essen. Der "Salone del Gusto" findet vom 21. bis zum 25.10. 2010 zum achten Mal statt. Zusammen mit dem Welttreffen "Terra Madre", mit dem er längst zwei untrennbare, eng miteinander dialogisierende Teile eines Ganzen bildet, ist der Salone del Gusto vielleicht der einzige Ort auf der Welt, wo Bauern und Handwerker, Hochschulvertreter und Köche, Gourmets und „schlichte“ Interessierte sich treffen, Austausch und Freundschaften pflegen können.

Wer Lust und Interesse an einem gemeinsamen Besuch und Essen in einer von Slow Food empfohlenen Osteria/Tratteoria hat und auch in Turin „auf dem Salone“ ist, melde sich bitte bei:
Karla Knoche-Weniger, Tel. 0201/4377947, karla-knoche-weniger@web.de
Informationen zum Salone del Gusto: www.salonedelgusto.it/welcome_deu.lasso

Mittwoch, 22. September 2010

Rückblick: Club of Slow „Cocktails“

Immer im Einsatz für die Geschmacksrevolution:
CV-Leiter und passionierter Barmixer Udo Strauch

Lockere Partyatmosphäre beim "Club of Slow"

Convivium Mittleres Ruhrgebiet. Am 18.9.2010 fand der “Club of Slow” in der G data Academy in Bochum statt. Convivienleiter Udo Strauch hat diese Veranstaltungsreihe ins Leben gerufen, um besonders junge Leute anzusprechen, die Slow Food kennen lernen wollen. Im Ini-Kreis des Conviviums war besonders heftig diskutiert worden, ob der Che-Guevara-Kopf, den sich Udo als Logo für den „Club of Slow“ ausgedacht hatte, wirklich passend wäre. Doch die Veranstaltung zeigte, dass man über Geschmack nicht streiten kann. Über 30 Gäste fühlten sich angesprochen, darunter Slowfoodies aus dem fernen Unna. Im Laufe des späteren Abends stellten sich sogar einige wirklich jugendliche Gäste ein.

Udo Strauch, leidenschaftlicher Barmixer, und Marc Ester standen hinter der Bar und mixten Cocktails. Über 20 verschiedene Drinks hatten sie auf der Karte, nur aus besten Zutaten, mit und ohne Alkohol. Dazu gab es Chili con carne – die Party war perfekt.
Peter Krauskopf

Marc Ester an der Bar der G Data Academy

Nur aus besten Zutaten:
Über 20 Cocktails standen auf der Karte

Rückblick: Matinee "Alles über den Tee"


Tee-Experte Jochen Hoss plaudert über den Tee

Convivium Mittleres Ruhrgebiet. Am 12. September 2010 trafen sich ca. 15 Slowfoodies und solche, die es werden wollen, in der G Data Academy in Bochum zur geselligen Matinee unter dem Motto „Alles über den Tee“. Tee-Experte Jochen Hoss servierte mit tatkräftiger Unterstützung von CV-Leiter Udo Strauch die verschiedensten Sorten und gab informative Erläuterungen dazu.

Verschiedene Teesorten

Schwerpunkt der Teeverkostung waren grüne Tees, angefangen mit Kukicha und Sencha aus Japan, um damit das Chlorophyllige der Japaner zu dokumentieren, gefolgt von einem absoluten Exoten, weißem Tee aus Malawi, mit leicht karamelliger Note, dann wieder ein Exot, scharzer Tee aus Malawi. Es folgten schwarze und grüne Darjeelings und zum Schluss als Aroma-wuchtiger Abschluss ein Pu Erh, der ursprüngliche Tee. Christian Barke steurte noch einen japanischen Matcha samt Gebäck dazu, den er In Japan persönlich erstanden hatte.

Spannende Ergänzung: Riesling Spätlese

Spannende Ergänzungen der Tees waren Matcha-Eis nach japanischer Art, diverse Kuchen, z.B. ein Brownie aus sehr dunkler Schokolade, und eine 2007 Riesling Spätlese von Jos. Christoffel jr., der den grünen Tee auf faszinierende Weise konterkarierte.


Japanisches Gebäck zum Matcha-Tee
mit Besen zum Aufschäumen

Schokoladenkuchen

Udo Strauch schenkt ein

Donnerstag, 16. September 2010

Einladung: Besuch der Bergmann-Brauerei

Alte Reklameschilder der Bergmann-Brauerei

Convivium Dortmund: Zu unserem nächsten Treffen lade ich hiermit herzlich zur Besichtigung der Bergmann-Brauerei in Dortmund ein.
Termin: Dienstag, den 5. Oktober 2010 ab 18.00 Uhr.
Ort: Schäferstr. 33 a in 44137 Dortmund
Tel. 0231 – 950 3901
http://www.bergmann-brauerei.de/
Anreise-Hinweis: Schäferstr. 33 a im Hafen, Weg zwischen Bahngleisen und der Reklamefabrik folgen !
Teilnahmekosten: € 20,00
Ich bitte um Ihre Anmeldung bis spätestens zum 27.09.2010 hier
Horst Welkoborsky, CV Dortmund

Sonntag, 12. September 2010

Einladung: Club of Slow


CV Mittleres Ruhrgebiet.
Liebe Genussmenschen im Sektor des SlowFood-Conviviums Mittleres Ruhrgebiet:
Hier kommt für Euch der „Club of Slow“!

Am Samstag den 18.09.2010 lassen wir mit einem delikaten Cocktail-Abend unseren „Club of Slow“ vom Stapel!
Zu dieser Open-House-Veranstaltung seid Ihr und Eure Begleitung herzlich ab 19 Uhr in die G•Bar der G Data-Academy/Königsallee 178 eingeladen.
Dies wird unser erster Jour fixe des Conviviums Mittleres Ruhrgebiet sein: Ab da folgt jeden dritten Samstag im Monat kultivierte Abendgestaltung mit wechselnden kulinarischen Show-Events in unserer neuen Residenz.
SlowFood-Aktivisten und –Sympathisanten, Geschmacksrevolutionäre und sonstige Gustokraten finden hier ihr periodisches Forum für Kommunikation und Gustotainment.

Marc-Aurel Ester, Elmar Wieners und Udo Strauch performen Mixed-Drinks auf Referenz-Niveau: Im Mittelpunkt der ersten Session stehen Rum, Gin und Bourbon. Also konkret die Verkostungsgegenstände und Bar-Klassiker: Mojito, Daquiri, Pina Colada, Planters Punch, Caipirinha, Gin Fizz, Tom Collins, Martini, French 75, Whisky Sour, Manhattan, Colonel Collins, Mint Julep, Bourbon Flip etc…
…natürlich können wir auch alkoholfrei! Und was zu snacken gibt es auch. Das zeitliche Ende ist erst einmal offen definiert.
Die Gesamtheit Eurer ausgewählten Genussmittel werden mit einem Unkostenbeitrag nach Eurem Dafürhalten durch Einwurf in eine Goodbye-Box abgegolten: Damit wir für die Veranstaltung im darauf folgenden Monat wieder neue Zutaten einholen können.
Wir starten mit der Degustation von Mixed-Drinks, übrigens auf dem Salone del Gusto in Turin im Oktober ein Schwerpunktthema, und wollen so zeigen, dass diese Form der Getränkekultur die geschichtlich bis in das 17. Jahrhundert zurückreicht, geschmacklich von Eleganz, Komplexität und Intensität geprägt ist. Um in stringenter Handwerklichkeit sowie konsequenter Produkt- und Rezeptauswahl den kulturellen Gegenentwurf darzustellen, kontrastierend zu dem Hoppla-Hopp-AlcoPop-Treppenschmeißer-Zeug mit Pseudo-Zutaten, wie in der Realität leider allgegenwärtig.

Vielleicht noch etwas Wissenswertes im Vorfeld: Auch wenn Cocktails zum Synonym für alle Mixed-Drinks geworden sind, so bilden sie doch eigentlich nur eine untergeordnete Kategorie. Die mit Ausnahme der Champagner-Cocktails gewisse Short-Drinks zwischen 6 und 12 cl umfasst: Bestehend aus einer starken alkoholischen Basis, modifizierenden Elementen wie Liköre, Säfte oder Sirups, sowie gegebenenfalls Additive, also eher würzende Beigaben in sehr geringen Mengen, wie beispielsweise Tropfen von Angostura- oder Orange Bitter.
Also dann, willkommen zum Konzept „Club of Slow“: Dem weltoffenen, thematisch abwechslungsreichen und periodisch angelegten Degustations- und Kommunikationsforum für Genussmenschen im Sektor des SlowFood-Conviviums Mittleres Ruhrgebiet - an jedem 3. Samstagabend im Monat. Die Geschmacksrevolution Teil 1.
Udo Strauch

Montag, 6. September 2010

Einladung: „Stammessen Rheinisch“ im Landhaus Höppeler, Mülheim-Mintard, am 8.10.2010, 19 Uhr


CV Mittleres Ruhrgebiet. SLOW FOOD veranstaltet im Rahmen der Kulturhauptstadt RUHR.2010 mit befreundeten Gastronomen eine lose Folge von Menü-Veranstaltungen, die sich auf genussvolle Art mit der Küche des Ruhrgebiets auseinandersetzen. Die sogenannten „Stammessen“ dokumentieren die historischen Regionen, die auf lange, eigenständige Küchentraditionen zurückblicken können: das Rheinland und Westfalen. Die sogenannten „Gastmahle“ dokumentieren die Küchen der Einwanderer, die die Essgewohnheiten der Menschen im Ruhrgebiet nachhaltig beeinflusst haben, wie etwa die polnische, die italienische und die türkische Küche.


Nachdem wir in den vergangenen Monaten mit großem Erfolg die westfälische, polnische und türkische Küche dargestellt haben, findet am 8. Oktober das „Stammessen Rheinisch“ im Landhaus Höppeler in Mülheim statt. Das Lokal ist ein idealer Ausrichter des „Stammessens Rheinisch“. Idyllisch an den Ruhrwiesen im rheinischen Teil des Ruhrgebiets gelegen, bietet es mit seinem bürgerlich eingerichteten Gastraum eine gemütliche Atmosphäre. Küchenchef Peter Höppeler ist Eurotoques-Chefkoch und verarbeitet nur frische, regionale und natürlich produzierte Lebensmittel. Gemüse und Fleisch werden ausschließlich von Bio-Betrieben bezogen.

Für das „Stammessen Rheinisch“ hat Peter Höppeler ein preislich äußerst attraktives Menü zusammen gestellt. Die Zutaten stammen u.a. vom Thönes Naturverbund (Wachtendonk), der Obstkelterei van Nahmen (Hamminkeln), der Grafschafter Weinbergschneckenzucht (Moers) und der Feinfischräucherei Noll (Schermbeck).

Das Menü:

Zum Empfang: Cidre von niederrheinischen Streuobstwiesen.
Grafschafter Schneckenduett: Schneckenrahmsüppchen mit Wurzelgemüse und Schnecken auf Ackergemüse.
Komposition vom Niederrhein-Aal: Mousse und Terrine mit Meerrettichsauce und Reibeküchlein.
Rheinischer Sauerbraten mit Rotkohl, Apfelmus und Kartoffelkloß.
Süße Steinkohle mit Birnenmousse.

Preis: 30 Euro
Zusätzlich freut sich SLOW FOOD über einen Beitrag von 2 Euro für die Organisation des Abends.

Stammessen Rheinisch
Eine Menü-Veranstaltung zur Küche des Ruhrgebiets im Rahmen der Kulturhauptstadt RUHR.2010
Freitag, 8. Oktober 2010, 19.00 Uhr
Landhaus Höppeler
August-Thyssen-Straße 123
45481 Mülheim (Ruhr)
http://www.landhaus-hoeppeler.de.de/

Weiter Infos übers Landhaus Höppeler auf "Genussbereit".

Verbindliche Anmeldung bis zum 1. Oktober 2010 hier

Sonntag, 29. August 2010

Einladung zur Tee-Matinee

CV Mittleres Ruhrgebiet. Tee ist das meistkonsumierte Getränk der Welt. Grund genug sich des Themas anzunehmen. Aber natürlich ist Tee auch eine Sache des guten Geschmacks.
Das Convivium Mittleres Ruhrgebiet bietet bei einer sonntäglichen Matinee am 12. September darum ganz besondere Eindrücke. Vom ursprünglichen Pu Erh des Qingmao-Teebaums aus chinesischem Direktimport, bis zu reizvollen Grünen und Schwarzen Tees von Camellia Sinensis und Camellia Assamica reicht das Degustationsangebot.
Das spricht nicht nur den Teeliebhaber an, sondern erlaubt auch den Anderstrinkern erstaunliche Verkostungseinsichten und eröffnet interessante Anwendungsmöglichkeiten. Tee ist bekanntlich nicht nur Genussmittel, sondern kann darüber hinaus der Gesundheit sehr zuträglich sein, und beispielsweise als Stimulans bei starker Arbeitsbeanspruchung wahre Wunder wirken.
Und das Tollste ist, er ist erfahrungsgemäß dann am besten, wenn er am besten schmeckt: Vermutlich wird der ein oder andere seine geschmacklichen Vorurteile gegenüber einem der absolut tüchtigsten Functional Drinks, die es überhaupt gibt, bei unserem unterhaltsamen Umtrunk mit Vergnügen über Bord werfen.
Abgerundet wird unsere Matinee durch Snacks und Kuchen sowie Matcha-Eis, die beliebteste Eiscreme Japans, die unter Zugabe des Teepulvers gemacht wird, das für die berühmte Tee-Zeremonie verwendet wird. Schön grün und lecker…
Wir haben das Glück mit Jochen Hoss von Eugens Teeladen in Herne geballte Fachkompetenz für Fragen, Rat und Tat präsentieren zu können.
Wir freuen uns auf Euch und eine attraktive Verkostung in entspannter Atmosphäre.
Euer Udo Strauch

12. September um 11 Uhr
Bochum G Data-Academy/Königsallee 178

Bitte melden Sie sich hier an.

Freitag, 27. August 2010

Convivium Essen offiziell gegründet

Die neugewählte Leitung des Conviviums Essen:
Jürgen Brinkmann, Ute Hinz und Manfred Weniger

Convivium Essen. Mit der Wahl einer Leitung wurde bei einem Schneckentisch am 25.8.2010 wurde das Slow Food Convivium Essen offiziell gegründet. Über 60 Interessierte waren in Schnitzlers Restaurant in Essen-Byfang gekommen, davon waren 28 wahlberechtigte Mitglieder des Conviviums. Gewählt wurden Manfred Weniger als Leiter, Ute Hinz zu seiner Stellvertreterin und Schatzmeisterin und Jürgen Brinkmann zum Beauftragten für Öffentlichkeitsarbeit.


Nach diesem offiziellen Teil tischte Jeannette Schntzler ein dreigängiges A-la-carte-Menü auf. Auf den Fotos sind folgende Gerichte zu sehen: Parmesanmousse auf Strauchtomaten-Carpaccio mit karamellisierten Oliven als Vorspeise (1), Thunfischsteak mit Pfifferlingspesto, Rosmarinkartoffeln und Zucchini als Hauptgang (2) und Dickmilchstippe mit allerlei Beeren und Pistazien als Nachspeise (3).

Als Gastreferent plauderte zwischen den Gängen Dr. Peter Peter aus seinem Buch über die „Kulturgeschichte der deutschen Küche“.

Gründungs-Schneckentisch im Schnitzler's

Dienstag, 24. August 2010

Ausflug ins Wassermuseum Aquarius in Mülheim


CV Mittleres Ruhrgebiet: Letzten Sonntag besuchte ein gutes Dutzend Mitglieder des Slow-Food-Conviviums Mittleres Ruhrgebiet das Wassermuseum Aquarius. Untergebracht ist es in einem schönen, über einhundert Jahre alten Wasserturm in Mülheim-Styrum, der einst von Thyssen für die werkseigene Wasserversorgung gebaut wurde. 1993 wurde der unter Denkmalschutz stehende Turm für den Museumsbetrieb ausgebaut. Trägerin des Museums ist die Rheinisch-Westfälische Wasserwerksgesellschaft mbH (RWW), die aus dem Zusammenschluss des Thyssen- und weiterer Wasserwerke im westlichen Ruhrgebiet entstanden ist und als der viertgrößte Wasserversorger Deutschlands der RWE Energy Gmbh und den Städten Mülheim, Bottrop, Gladbeck, Oberhausen sowie dem Kreis Recklinghausen gehört.

Museumsleiter Andreas Macat hält seinen Vortrag

Wieviel virtuelles Wasser wird bei der Lebensmittel-produktion verbraucht?

Neuster Teil der mit modernster interaktiver museums-pädagogischer Computertechnik ausgestatteten Ausstellung ist seit Juni der Bereich „Virtuelles Wasser“, der die Slowfoodies besonders interessierte.
„Virtuelles Wasser beschreibt, wie viel Wasser nötig ist, um ein Produkt oder Lebensmittel herzustellen“, klärte Museumsleiter Andreas Macat in einem instruktiven Vortrag seine Besucher auf. Um zum Beispiel eine einzige Tomate zu erzeugen, sind 13 Liter Wasser erforderlich, 140 Liter verbergen sich in einer Tasse Espresso, 16.000 Liter in einem Kilo Rindfleisch. Deutschland gehört zu den weltweit größten Importeuren von virtuellem Wasser. „Indem wir Wasser hierzulande sparen, exportieren wir Wasserknappheit in andere Länder“, erläuterte Andreas Macat. Virtuelles Wasser sei ein globales Thema, das neue Impulse für die Debatte um die nachhaltige Nutzung unserer Ressourcen setzt.“


Museumspädagogisches Infotainment: Interaktives Spielen im virtuellen Wasserwerk

Lange Tafel im Biergarten von Schloss Styrum

Nach dem anregenden Besuch des Museums begab man sich zum Mittagessen in das italienische Restaurant im benachbarten Schloss Styrum. Unter den Bäumen des barocken Biergartens wurden im Schatten des Wasserturms die Tische zu einer Slowfood-gemäßen langen Tafel zusammengestellt und bis in den späten Nachmittag hinein getafelt und geplaudert.


Mitglieder des CV Mittleres Ruhrgebiet