Dienstag, 16. August 2016

Slow Food Essen lädt zur Mitarbeit am Projekt "Grüne Hauptstadt Europas" ein


Unser Nachbar-CV Slow Food Essen bittet um folgende Mitteilung.
Grüne Hauptstadt Europa 2017
Seit 2010 verleiht die EU-Umweltkommission den Titel „European Green Capital / Grüne Hauptstadt Europas“. Er wird jährlich an eine Stadt mit mehr als 100.000 Einwohnern vergeben, die dauerhaft hohe Umweltstandards unter Beweis stellen und sich fortlaufend anspruchsvolle Ziele im Hinblick auf weitere Verbesserungen der Umweltbedingungen und nachhaltige Entwicklungen setzen. Die EU hat der Stadt Essen den Titel „Grüne Hauptstadt 2017“ verliehen.
Die Essener Bürgerschaft ist zur Mitwirkung aufgerufen, an der Programmgestaltung mit europaweit richtungsweisenden Projekten teilzuhaben. Das Projekt „Das Netzwerk – Gute Lebensmittel im Revier“ von Slow Food Essen hat die Zustimmung der Jury erhalten und wird unterstützt – und auch finanziell gefördert.
In Vorgesprächen haben wir klären können, dass unser Projekt über den Essener Stadtrahmen hinausgeht. Das hat Zustimmung gefunden – die Stadt Essen hätte dieses Projekt “Grüne Hauptstadt Europa“ sowie gern als Ruhrprojekt gesehen, was auf Grund der Ausschreibungsbedingungen aber nicht möglich ist.
Wir haben eine Liste von möglichen Kandidaten erstellt – und dazu gehören auch Bochumer Produzenten und Genusshandwerker. Kriterien für uns sollen die Kriterien der Slow Food-Messe sein.
Wie wir vorgehen wollen, was wir tun werden, wollen wir in einer Arbeitsgruppe diskutieren. Hier würden wir uns freuen, wenn das CV Bochum daran teilnimmt und laden Euch wir hiermit zu Treffen ein:
Donnerstag, 18. August 2016, 19:00 Uhr
Café MACHWATT im Beginenhof
Goethestr. 63, 45130 Essen (Rüttenscheid)
Zur Planung (Unterlagen, Materialien etc.) bitten wir um Anmeldung essen@slowfood.de oder telefonisch 0171 – 26 17 188 (Manfred Weniger)
Hinweis: Getränke (Mineralwasser ist vorhanden, aber keine Verpflegung).

Donnerstag, 11. August 2016

Rückblick: Slow Food traf sich auf "Bochum kulinarisch"


Lustige Runde auf der Gourmetmeile

Glück im Unglück mit dem Wetter hatten die Slowfoodies vom CV Bochum, als sie sich gestern gleich am Eröffnungstag auf der Gourmetmeile „Bochum kulinarisch“ zu einem geselligen Beisammensein trafen. Für einen Abend im August war es bitterkalt, aber trotzdem war das Wetter nach einem kurzen Regenguss am späten Nachmittag schön, so dass man sich durchaus – wie tausende andere auch – draußen amüsieren konnte.

Einzug der kulinarischen Gladiatoren zur Eröffnung

16 Gastronomen aus Bochum sowie aus Hattingen und Witten verwandeln mit ihren Ständen den Boulevard in der Innenstadt noch bis Sonntag in eine kulinarische Meile. Wir waren einmal mehr davon überrascht, wie überzeugend das Angebot der Restaurants ist. Zum Start trafen wir uns am Stand von Diergardts Kühler Grund, dem Hattinger Gasthaus, in dem wir im Herbst 2014 unter dem Motto „Heimat und Leidenschaft“ ein wunderbares Slow-Food-Menü genießen konnten (klick hier). Besonders die Magerbäckchen mit Linsengemüse und Pfifferlingen waren überzeugend, aber auch der Geschmorte Matjes mit Birnen, Bohnen und Speck. Dann wurde an den Stand vom Livingroom gezogen, wo besonders das Dessert aus Büffel-Joghurt mit Quinoa mundete. Probiert wurden aber auch noch zahlreiche Gerichte von anderen Ständen, die allerdings nicht fotografisch dokumentiert werden konnten, weil sie zu schnell aufgegessen waren.

 Diergardts Kühler Grund: Gebratener
Matjes mit Birnene, Bohnen und Speck

Diergardts Kühler Grund: Butterzarte Magerbäckchen
mit BBQ-Jus, Pfifferlingen und Beluga-Linsen

Livingroom: Brandenburger Büffeljoghurt
mit marinierten Blaubeeren, Quinoa und Karamell

Zum Wohle!

Donnerstag, 28. Juli 2016

Vogelsang Stiftung


Außentermin wie im Urlaub: Monika und Manfred Vorbrugg
vom CV Bochum am Sitz der Vogelsang Stiftung

Im Auftrag von Slow Food Deutschland besuchten am 26.7.2016 CV-Leiter Manfred Vorbrugg, Monika Johannes-Vorbrugg und Peter Krauskopf die Vogelsang Stiftung in Datteln. Die Stiftung möchte Unterstützer von Slow Food werden.

Die Vogelsang Stiftung residiert auf einem prächtigen Gutshof zwischen der renaturierten Lippe und dem Lippe-Seiten-Kanal und widmet sich dem Natur- und Landschaftsschutz sowie der Umweltbildung. Ein wichtiger Schwerpunkt ihrer Aktivitäten liegt in der Übernahme von Kompensationsflächen, die im Zuge der naturschutzrechtlichen Eingriffsregelung und für Artenschutzmaßnahmen erhalten und entwickelt werden.

Auf geeigneten Flächen dienen Heckrinder (zurück gezüchtete „Auerochsen“) und Aubrac-Rinder der Landschaftspflege. Unter dem Markennamen „Urbeef“ vermarktet die Vogelsang Stiftung das Fleisch dieser naturnah heranwachsenden seltenen Rassen in kleinen Mengen.

Nach einem ausführlichen Gespräch mit der Stiftungsvertreterin Frau Büsing empfiehlt das CV Bochum die Aufnahme der Vogelsang Stiftung als Unterstützer Slow Food Deutschland.
Peter Krauskopf

Einladung: Slow Food besucht am 10. August 2016 „Bochum kulinarisch“


So gesellig war's 2014

Vom 10. bis zum 14. August findet auf dem Bongard-Boulevard in der Innenstadt zum 28. Mal die Gourmetmeile „Bochum kulinarisch“ statt. 16 Gastronomen aus Bochum, Hattingen und Witten laden zum großen Schlemmen ein.
Traditionell trifft sich Slow Food Bochum auf „Bochum kulinarisch“ zu einem geselligen Abend. Treffpunkt ist diesmal um 18 Uhr der Stand von „Diergardts Kühler Grund“. Wie es anschließend weiter geht, wird vor Ort entschieden.
Damit wir wissen, wieviele Leute wir erwarten können, melden Sie sich bitte bis zum 8. August hier an.

Donnerstag, 14. Juli 2016

Rückschau: Besuch auf dem Arche-Hof Ibing


Sonja Gehlen-Bremer (rechts) führt
die Slowfoodies über ihren Hof.
(Zum Vergrößern auf die Bilder klicken)

Am 2. Juni 2016 besuchten etwa zehn Mitglieder von Slow Food Bochum den Arche-Hof Ibing im Ennepe-Ruhr-Kreis, hier, auf einer Art Alm im südlichen Ruhrgebiet, widmet sich SF-Mitglied Sonja Gehlen-Bremer dem Erhalt und der Pflege alter Nutztierrassen. Sie züchtet verschieden Schafs-, Kaninchen- und Hühnerrassen. Seit einiger Zeit hat sie auch Bienen und produziert eigenen Honig. Im begrenzten Maß verkauft sie auch Fleisch und Eier, wohlwissend, dass der Erhalt der alten Rassen nur dann gewährleistet ist, wenn sie auch ihren Platz in einer ökonomischen Verwertung haben. Würden die Tiere nicht gegessen, würden sie bald vollends verschwinden.

Seit einiger Zeit hat Sonja auch Bienen und produziert Honig.

Sonja Gehlen-Bremer bat darum, die Tiere nicht zu fotografieren, um bei einer Veröffentlichung nicht unnötig Aufmerksamkeit zu erregen. Deswegen bleiben für die Besucher nur die Erinnerungen an die Idylle, die sie auf dem Hof erleben konnten. Die Tiere laufen frei herum und können sich vollkommen frei und artgerecht verhalten, auf den Wiesen blühen die Blumen, am Himmel ziehen die Vögel ihre Kreise.

Die Renovierung des denkmalgeschützten Hauses geht langsam voran. Wichtiger ist das Wohl der Tiere.


Die Magerwiesen haben sich zu üppgen Biotopen entwickelt.

Die paradiesische Idylle ist jedoch das Resultat harter Arbeit. Nicht nur, dass sich Sonja Gehlen-Bremer ganz allein um die Tiere kümmert, sie ist auch für die landschaftliche Pflege des Hofes zuständig. Die weitläufigen Wiesen und Weiden und auch ein Waldstück bewirtschaftet sie streng nach ökologischen und nachhaltigen Prinzipen, so dass sich der Archehhof Ibing zu einem wahren Biotop für Pflanzen, Vögel und Kleintiere entwickelt hat.

 Slow-Food-Tafel auf dem Ibinghof.

Nach einer etwa zweistündigen Führung über den Hof setzten sich die Slowfoodies an die lange Tafel, um nach dem Motto „Erhalten durch aufessen“ ihren Anteil an der Arterhaltung zu leisten. SF-Mitglied Monika Vorbrugg-Johannes hatte aus einem Kaninchen aus Sonjas Zucht eine wunderbare Terrine mit Salat zubereitet, deren Rezept wir hoffentlich bald erfahren werden. Zudem hatte sie aus den Überresten eine würzige Brühe gekocht, die es zum Aperitif gab. Zum Dessert gab es eine Crème brulée aus der Schafsmilch des Hofes.

Kaninchenbrühe zum Aperitif


Salat mit Hausdressing


Kaninchenterrine von Monika


Alles selbstproduziert: Kaninchenterrine
mit Apfelsaft


Crème brülée aus Schafsmilch


Hauseigener Honig

Wachsweiches Ei vom glücklichen Huhn


An der Tafel

Die Besucher konnten auch einige der exklusiven Produkte erwerben, Eier, Honig, Fleisch. Der Autor dieser Zeilen trug ein Bresse-Huhn aus dem Ennepe-Ruhr-Kreis nach Hause. Welche lukullischen Abenteuer er bei der Zubereitung erlebte, können Sie hier lesen.




Text: Peter Krauskopf. Fotos: Manfred Vorbrugg/Peter Krauskopf

Freitag, 13. Mai 2016

Slow Food Essen lädt ein: Delikatessen am Wegesrand - Wildkräuter

Unser Nachbar-Convivium Slow Food Essen bittet um Veröffentlichung folgender Mitteilung.

Wildkräuter kennen lernen, sammeln und verarbeiten – das ist das Thema einer Veranstaltung von Slow Food Essen am 21.05.2016 mit „Nermins Garten“.
„Nermins Garten“ ist eine kleine Bioland-Gärtnerei in Mettmann, gelegen zwischen dem Düssel- und Neandertal. Dort werden neben vielen verschiedenen Gemüsesorten auch Kräuter angebaut.
Bei einer Kräuterführung lernt man die Wildkräuter unserer Landschaft kennen, wie und wo sie wachsen, was ihre Merkmale sind, welche Heilwirkung sie haben.
Im sich anschließenden Workshop wird man erleben, wie Wildkräuter schmecken. Gemeinsam wird ein jahreszeitliches Kräutermenü von den Teilnehmern hergestellt: Salat, Suppe, Aufstriche, Smoothie und ein Nachtisch wird auch nicht fehlen.
Der Workshop findet statt am 21.05.2016, Start 11:00 Uhr, Ende gegen 15:00 Uhr. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.
Treffpunkt ist die Bioland Gärtnerei „Nermins Garten“ in 40822 Mettmann. Die Kosten betragen 40,- € inklusive Essen.
Anmeldungen über www.slowfood.de/slow_food_vor_ort/essen/ oder essen@slowfood.de.
Mitzubringen sind geeignetes Schuhwerk und eigenes Geschirr (für Suppe/
Salat/Nachtisch – Besteck ist vorhanden), Schneidebrettchen und Messer für das gemeinsame Kochen.

Mittwoch, 27. April 2016

Rückschau: ZEIT-Kochtag bei der Manufaktur "im Glas"


 Homemade Burger

Am 22.4.2016 fand der diesjährige ZEIT-Kochtag statt. Aus diesem Anlass bot Katrin Manzke von der Manufaktur "im Glas" einen Slow-Food-Kochkurs zum Thema Hamburger an. Sieben kochlustige Teilnehmer trafen sich in der Küche der Manufaktur in Bochum-Dahlhausen.

Hegestellt wurden ein klassicher Burger aus Rindfleisch und ein vegetarischer Burger. Dazu wurden nicht nur die Patties, die Bratlinge, und Brötchen selbst hergestellt, sondern auch der Ketchup und eine Aioli. Darüber hinaus gab es zum Belegen noch eine Menge Salat und allerlei Leckereien wie Chutneys, eingelegte Gurken etc. aus Katrins Produktion. Beilage waren Kartoffel-Wedges.

Zum Schluss gab es noch ein Dessert, eine Art Tiramisu mit Rharbarber.
Getrunken wurden neben einigen Weinen die Spezialitäten GE-Bräu und GE-Söff aus einer kleinen Craft-Bier-Brauerei in Gelsenkirchen.

Zum Rezept Burger-Brötchen klick hier.
Zum Rezept Veggi-Patty klick hier
Zum Rezept Rindfleisch-Patty klick hier
Zum Rezept Ketchup klick hier
Zum Rezept Zitronen-Kartoffelwedges hier klicken.
Zum Rezept Dessert Rhabarber-Tiramisu klick hier

 Treffpunkt war die Küche von
Katrin Manzkes Manufaktur "im Glas"


  Passend zum fast gleichzeitigen Welt-Biertag
gab es Spezialitäten aus Gelsenkirchen.





 Teig-Herstellung für die Brötchen.


Donnerstag, 14. April 2016

Rückblick: Mitgliederversammlung des CV Bochum, 13.4.2016


Weiterhin CV-Leiter: Manfred Vorbrugg

Auf der Mitgliederversammlung des CV Bochum am 13.4.2016 bei Katrin Manzke in der Manufaktur "Im Glas" stellte Manfred Vorbrugg sich für das Amt als CV-Leiter weiterhin zur Verfügung und wurde per Akklamation bestätigt. Zahlreiche alte und neue Mitglieder stellten ihre Mitarbeit im Ini-Kreis in Aussicht, so dass es in nächster Zeit wieder ein ansprechendes Veranstaltungsprogramm des Conviviums geben kann. Zur Feier des Tages gab es eine wunderbare Linsensuppe, die Katrin für den Abend kreiert hatte.

Neue und alte Mitglieder...

...kamen auf der Migliederversammlung ins Gespräch.

 Katrins wunderbare Linsensuppe.

Montag, 4. April 2016

Englisches Restaurant Marples in der alten Mühle, Dortmund-Huckarde

Eine Empfehlung von unserem Mitglied Gudrun Kaltenborn.

Nach langem Zögern konnten wir jetzt auch ein befreundetes Pärchen dafür gewinnen, mit uns zum Engländer zu gehen, sprich in das Marples in Dortmund-Huckarde. Bis 2013 waren auch wir der englischen Küche gegenüber sehr skeptisch eingestellt, aber durch einen Urlaub in Südengland hat sich dies geändert. Die sogenannten Dining-Pups haben uns begeistert. Frische, regionale und saisonale Küche von einer zwar immer überschaubaren Karte, aber stets ausgewogenen zwischen Fleisch, Fisch und Vegetarischen Gerichten (meist indischer Anmutung).

Genauso ist es auch im Marples – dessen Besitzer aus Südengland stammt und eine leckere, englische Hausmannskost serviert, die der Deutschen gar nicht so unähnlich ist. Wer fast rohes Fleisch und Al-Dente-Gemüse sucht, ist dort allerdings falsch.

Als Vorspeisen hatten wir Caponata (Mediterranes Schmorgemüse auf Knoblauch-Röstbrot) und Salmon Cakes (Lachsküchlein mit frischem Gurkenrelish und Zitronen-Meerettich Creme und einer guten Portion frischen Salat). Zum Glück haben wir uns diese Vorspeisen geteilt, sonst hätten wir die großzügig bemessenen Hauptgerichte nicht mehr geschafft. Mein Pork in Cidre wurde von frisch gebratenem Wintergemüse (Möhren, Kürbis, Rote Beete) begleitet. Hinter dem Steak & Guinness Pie verbarg sich ein in Guinness geschmortes Steak mit einer Blätterteigkruste und auch die beiden anderen Gerichte Bangers & Mash (Rostbratwürstchen mit Kartoffelpüree) und der Chicken Curry stießen auf ungeteilte Zustimmung.

Dabei war der Service flott und gutgelaunt. Da der Inhaber des Marples das Konzept des fair treat auch beim Personal verfolgt, ist dies auch nicht erstaunlich. Das Ambiente in der urigen alten Mühle von Huckarde gibt dem Haus eine schöne, gemütliche Atmosphäre. Man sitzt direkt neben dem schön restaurierten Mahlwerk und bestaunt die altertümliche Technik.

Insgesamt ein rundum empfehlenswertes Restaurant mit fairen Preisen, das neben dem Abendessen auch Breakfast und Tea Time anbietet und einen kleinen Biergarten im Sommer in Betrieb nehmen wird. Ich kann nur empfehlen die German Angst vor der britischen Küche zu überwinden, denn dieses Restaurant ist an SlowFood näher dran, als so manch anderes hier im Ruhrgebiet.

Marples in der alten Mühle, Roßbachstraße 34, 44369 Dortmund
Tel: 0231-700 200 71
Internet hier klicken.

Freitag, 18. März 2016

Einladung zum ZEIT Kochtag am 22. April 2016

Das Convivium Bochum lädt zum ZEIT Kochtag in die Manufaktur "Im Glas" in Bochum Dahlhausen: Thema: Premium Burger Menü. Alle Infos und die Möglichkeit der Anmeldung finden Sie hier.

Einladung zur Mitgliederversammlung am 13. April 2016

Am 13. April trifft sich das CV Bochum in der Manufaktur "im Glas" in Bochum-Dahlhausen,  Am Krüzweg, zur diesjährigen Mitgliederversammlung. Der CV-Leiter wird Bericht erstatten und zur Neuwahl eines Leiters bitten. Danach werden bei Aussprachen, Sich-kennenlernen etc. Stärkungen von unserem Mitglied Katrin Manzke gereicht. Wir bitten um rege Teilnahme, schließlich soll der Dornrösschenschlaf unseres Conviviums wirklich beendet sein!
Bitte melden Sie sich hier an. Für die Verköstigung wird um eine Umlage von 15 Euro gebeten. Beginn ist um 19 Uhr.

Dienstag, 23. Februar 2016

CV Bochum hat einen neuen Unterstützer

CV Bochum hat einen neuen Unterstützer:
Fleischerei Ferdi. Pütz, Gelsenkirchen
Feldmarkstr. 112
45883 Gelsenkirchen
Tel.: 0209-43504
Website: www.fleischerei-puetz.de

Dies ist das Bio-Fachgeschäft auf der Feldmarkstr. 112


Gegründet wurde der noch heute in Familienbesitz befindliche Betrieb im Jahr 1914 vom Urgroßvater Ferdinand Gersmeier. Die Entwicklung des Geschäftes spiegelt dieses Foto aus den 20er Jahren wider.


Heute wird die Fleischerei in 4. Generation geleitet von den Geschwistern Susanne Zimmermann und Christian Pütz


Während Frau Zimmermann ebenso vom Fach ist wie ihr Ehemann, der Chef der Wurstküche ist, hat Herr Pütz ursprünglich Elektrotechnik studiert und diesen Beruf auch viele Jahre ausgeübt. Erst als es immer schwieriger wurde, geeignetes Fachpersonal für das wachsende Geschäft zu bekommen, wechselte Herr Pütz in die Fleischbranche.

Heute schaut es in dem 100qm großen Verkaufsraum so aus.



Angeboten wird heute fast ausschliesslich Bio-Fleisch (Rind, Schwein, Hähnchen) von Neuland-West.




Abgerundet wird die Angebotspalette durch Bio-Obst, -Milch,-Schokolade, edle Weine und Bio-Honig aus nächster Umgebung.

Auf eine Leidenschaft von Frau Zimmermann sei unbedingt hingewiesen: die Herstellung verschiedener Fruchtaufstriche wie z.B. aus Trauben-, Preiselbeeren und ganz besonders


Unser Urteil: eine Fleischerei, wie es nicht mehr viele gibt, auf die wir Slowfoodies nicht verzichten wollen.

Bochum, 22.02.16
Manfred Vorbrugg

Freitag, 16. Januar 2015

Einladung zum tradtionellen Bratheringessen im Haus Wenzel, Herne


Seit 2008 treffen sich Mitglieder und Freunde unseres Conviviums während der Fastenzeit im Hause Wenzel zum traditionellen Bratheringsessen. Dieses Mal am 26.2.2015, eine Woche nach Aschermittwoch.
Wie es uns in den Jahren zuvor gefallen hat, können Sie in den Veranstaltungstexten der Vorjahre sehen und lesen, z.B. hier..

Nach Rücksprache mit Frau Wenzel sollten Sie  Ihre Anmeldung bis zum 16. Februar 2015 über das Anmeldeformular (klick hier) abgegeben haben, damit Frau Wenzel genügend Zeit zum Einkauf und zur Zubereitung bleibt. Schliesslich wird hier noch richtig traditionell gekocht!

26.2.2015, Haus Wenzel, Händelstr. 33, 44627 Herne-Sodingen, 19 Uhr

Sonntag, 12. Oktober 2014

Rückblick: Menüverstaltung bei "Diergardts Kühler Grund", 11.10.2014


Der gesamte Ennepe-Ruhr-Kreis hat das Zeug, zur kulinarischen Zukunftsregion des Ruhrgebiets zu werden. Besonders in Hattingen gibt es traditionsreiche, familiengeführte Landgasthäuser, deren Weiterbestand und vor allem –entwicklung gesichert ist, weil auch die nächste Generation die Läden weiterführen will. Das herausragende Beispiel ist zurzeit „Diergardts Kühler Grund“.

Koch und Wein-Macher Philipp Diergardt

Vor etwa zwei Jahren kehrte Junior Philipp Diergardt in das über 110 Jahre alte Haus am Sprockhöveler Bach in Hattingen-Welper zurück, nachdem zuvor u.a. bei Sternekoch Hans-Stefan Steinheuer in Bad Neuenahr das Kochen und auf dem Weingut Meyer-Näkel das Wein-Machen gelernt hat. Unter dem Motto „Heimat und Leidenschaft“ krempelt er die Küche des Betriebs behutsam um. Volkstümliche Schnitzelküche, deftiges Familienfest-Catering und Ausflüge in die Gourmetküche bilden da die Eckpunkte, verbunden mit einer Vorliebe für regionale Produkte.

Die Slowfoodies und der Kochkünstler

Welch elegantes, zukunftsweisendes Potential in diesem Spagat steckt, konnten sieben Mitglieder vom Slow-Food-Convivium entdecken, für die Philipp Diergardt ein achtgängiges Degustationsmenü kreierte. Abwechselnd gab es vier Gänge „Heimat“ mit neu interpretierten Hausmannskostgerichten aus dem westfälischen Ruhrgebiet und vier Gänge „Leidenschaft“ mit köstlichen Beispielen aus der sterne-inspirierten Gourmetküche. Alles war handwerklich top zubereitet, geschmacklich überzeugend und mit Witz angerichtet. Die Bochumer Slowfoodies jedenfalls waren begeistert, und als Senior-Chef Friedel Diergardt zum Digestif noch ein paar edle Schnäpse einschenkte und dabei Schnurren und Anekdoten aus seiner langjährigen Gastro-Karriere zum besten gab, wollte der Abend kein Ende nehmen.


Aperitif: Hugo ohne Alkohol


Im eigenen Reifeschrank veredeltes Simmenthaler Rinderfilet
mit Limonen-Pfeffer-Schmand & Röstibrotchip von Wickenburg


Gebratene Blutwurst von Metzger Becker aus dem Hammerthal
mit Zwiebelkruste & Endivien-Kartoffelsalat

Wachtelbrust mit Linsen & Kaffeejus

„Senfei“ von Hof Burggräfe aus Sprockhövel

Wildfang Lotte mit bunter Beete & beurre rouge

Zwischenrippenstück von Fritz Berghoffs Charolais
mit „süß/saurem“ Spitzkohl & Kräuterpüree

Allgäuer Wildblütenkäse mit schwarzen Walnüssen & Quitte


Feines von Birne, Nuss & Kaffee 

 Weinbegleitung weiß

Weinbegleitung rot

Zum Digestif schenkte Senior-Chef
Friedel Diergardt kräftig einen ein